Versprechen zum Earth Day 2020
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Diese Woche stand ganz im Zeichen des 50. Earth Day – der größten internationalen Klimabewegung und jährlichen Demonstration weltweiter Unterstützung für den Umweltschutz. 2020 hat bisher einige besorgniserregende Ereignisse mit sich gebracht, nicht nur mit COVID-19, sondern auch mit heftigen Stürmen, Überschwemmungen und Buschbränden – alles Erinnerungen daran, was auf dem Spiel steht, wenn wir uns nicht dazu verpflichten, schnell etwas zu verändern. Da die nächsten 50 Jahre immer ungewisser aussehen, fühlen sich Umweltschutz und mehr Fürsorge für Mensch und Planet in diesem Jahr dringender an denn je. ⠀
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Das Motto in diesem Jahr ist Klimaschutz – „Auch wenn der Earth Day dieses Jahr digital stattfindet, bleibt unser Ziel dasselbe: die Welt zu mobilisieren, die wirkungsvollsten Maßnahmen zu ergreifen, um etwas zu bewegen. Alle Mittel und Maßnahmen zu nutzen, die wir haben, ob groß oder klein, um unser Leben und unsere Welt zu verändern – nicht für einen Tag, sondern für immer.“ – @earthdaynetwork⠀
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Diesen Monat veröffentlichen wir Yak to Basics: The Doing Better Report 2019, unseren ersten Bericht, der unsere ethischen und nachhaltigen Praktiken sowie unsere Auswirkungen auf die Umwelt misst und festhält, wie wir uns 2020 verbessern wollen. Es ist so wichtig, dass wir uns selbst und gegenseitig zur Verantwortung ziehen, wie wir es alle besser machen können – für Mensch und Planet. Das ist nicht immer leicht und kann ein langer Prozess sein, aber offen und ehrlich zu sein und voneinander zu lernen ist immer ein guter Anfang! Wie immer gilt: Transparenz ist das A und O!
Oft kann es einschüchternd sein, zu wissen, wo man anfangen soll – seinen Lebensstil zu ändern ist nicht leicht und es kann dauern, die richtigen Gewohnheiten zu entwickeln. Erst recht mitten in einer weltweiten Pandemie. Lass uns ehrgeizige Ziele für eine bessere Zukunft setzen, aber es ist auch wichtig, nett zueinander und zu uns selbst zu sein. Es geht nicht darum, dass eine Handvoll Menschen perfekt ist (wer ist das schon?!) sondern darum, dass viele kleine, beständige Veränderungen machen, die irgendwann einen großen Unterschied für die Welt machen, die wir alle teilen.
Deshalb haben wir diese Woche unsere Community auf Instagram eingeladen, ein grünes Versprechen abzugeben und uns davon zu erzählen – eine Aktion, ob klein oder groß, zu der sie sich diese Woche zum Wohl der Erde verpflichten können.
Und hier sind sie! Danke für all eure wunderbaren Versprechen – wir hoffen, sie inspirieren noch viele mehr, es euch gleichzutun. Earth Day ist jeden Tag, und wie Greta Thunberg gesagt hat: Niemand ist zu klein, um etwas zu bewegen. 💚
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Grüne Earth-Day-Versprechen:
Zur Einstellung…
- Nie aufzuhören, mich zu diesem Thema weiterzubilden und dazu, wie wir es alle weiter besser machen können
- Mich aktiv dafür zu entscheiden, meinen Einfluss zu verringern und meine Privilegien zu nutzen, um bessere Bedingungen für andere zu schaffen
- Dankbarkeit zu üben – dankbar zu sein für das, was wir haben und was die Erde uns gibt, auch an schwierigen Tagen
- Mir mehr Zeit zu nehmen, die Menschen zu recherchieren, die etwas verändern, und sie laut zu unterstützen.
Zur Mode…
- Bewusster einzukaufen und das 30-Mal-Tragen-Versprechen auf alle neuen Klamotten anzuwenden – werde ich es mindestens 30x tragen?
- Aufzuhören, Fast Fashion zu kaufen, und unabhängige Marken zu unterstützen
- Mehr Vintage- und Second-Hand-Mode zu kaufen, in Secondhand-Läden, auf Flohmärkten, bei Depop
- Kreativer mit meinem vorhandenen Kleiderschrank zu sein – auf wie viele verschiedene Arten kann ich mein Lieblingsteil neu stylen?
- Nähen zu lernen, damit ich meine Klamotten selbst reparieren kann
- Besser auf meine Klamotten aufzupassen – bessere Wasch-, Flick- und Aufbewahrungsgewohnheiten zu entwickeln – geliebte Klamotten halten länger!
- Von Baumwolle auf Bio-Baumwolle umzusteigen
- Mich von Wegwerfmode zu verabschieden und ungeliebte Klamotten weiterzuverkaufen oder zu tauschen – für jemand anderen können sie ein neuer Schatz sein!
- Beim Einkaufen bei Marken besser zu recherchieren: wer meine Klamotten gemacht hat, was in meinen Klamotten steckt und welche Auswirkungen sie haben.
Zu Hause…
- Mehr in lokalen Lebensmittelläden einzukaufen
- Einen Monat im Jahr zero waste zu leben
- Die Menge an Müll, die der Haushalt produziert, weiter zu reduzieren
- Nie wieder eine Plastikflasche Wasser zu kaufen
- Weniger Plastikbehälter zu benutzen
- Von Kuhmilch auf Hafermilch umzusteigen
- Weniger Fleisch zu essen und darauf zu achten, dass es aus der Region kommt
- Mich komplett vegan zu ernähren
- Loser Tee statt Teebeuteln zu verwenden
- Konsequent von Frischhaltefolie auf Bienenwachstücher umzusteigen
- Zu versuchen, meinen Wocheneinkauf so plastikfrei wie möglich zu gestalten – vom Mitbringen eigener nachfüllbarer Gläser bis zur Wahl verpackungsfreier Lebensmittel
- Meinen eigenen kleinen Garten anzulegen!
- Mehr Pflanzen zu pflanzen
- Meine Essensreste zu kompostieren
- Zu einem Ökostromanbieter zu wechseln
- Wäsche zum Trocknen aufzuhängen und den Wäschetrockner in Rente zu schicken
Außerhalb des Zuhauses…
- Das Auto stehen zu lassen und wo immer möglich Rad zu fahren und zu Fuß zu gehen
- Bei Müllsammel-Challenges im Alleingang mitzumachen – wenn wir nicht bei einer Strandreinigung in der Gruppe dabei sein können, können wir es auch solo!
- Einen wiederverwendbaren Kaffeebecher zu benutzen
Zur Körperpflege…
- Wiederverwendbare Abschminkpads statt Einwegtüchern oder Wattepads zu benutzen
- Meine Haare mit festem Shampoo statt mit Shampoo in Plastikflaschen zu waschen
- Weniger Sprays zu benutzen
- Öfter zu duschen als zu baden. Und wenn ich dusche, kürzer zu duschen!
- Bio- oder wiederverwendbare Periodenprodukte zu benutzen
- Wasser zu sparen, indem ich beim Zähneputzen einen Becher benutze, statt das Wasser laufen zu lassen!